Hanfnüsse und Hanföl – Das Superfood unserer Vorfahren

Hanfnüsse – Ein außergewöhnlich wertvoller Ernährungsbaustein

Die Hanfpflanze (Cannabis sativa) zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Sie wird vielseitig genutzt: Ihre Fasern werden zu Stoffen oder Seilen verarbeitet, aus ihren Samen wird Hanföl und aus ihren getrockneten Blättern Tee hergestellt. Außerdem ist sie seit Jahrtausenden als hochwirksame Heilpflanze bekannt. Heute gilt Hanf aufgrund des problemlosen Anbaus sowie seiner hohen Umweltverträglichkeit und niedrigen Energiebilanz als idealer nachwachsender Rohstoff. Lebensmittelhanf enthält im Unterschied zu Medizinhanf kein THC, also keine psychoaktiven oder berauschenden Wirkstoffe.

Die nur ca. drei bis vier Millimeter großen Früchte der Hanfpflanze, die Hanfnüsse oder auch Hanfsamen, wurden aufgrund ihrer nahrhaften Eigenschaften bereits in den antiken Zivilisationen als Grundnahrungsmittel genutzt. Sie können sowohl in ungeschälter als auch in geschälter Form ohne weitere Verarbeitung roh verzehrt werden oder aber zu Hanfmehl, Hanfbutter und Hanföl verarbeitet werden. Noch bis zum 2. Weltkrieg standen die wohlschmeckenden Hanfnüsse auch in vielen Regionen Deutschlands regelmäßig auf dem Speiseplan, gerieten danach aber zunehmend in Vergessenheit.

Dank ihrer außergewöhnlich hochwertigen Nährstoffzusammensetzung erleben Hanfnüsse seit einigen Jahren eine verdiente Renaissance als Superfood. Sie enthalten 30 bis 35% Kohlenhydrate, 28 bis 35% Fett sowie 20 bis 24% leicht verdaulicher Proteine und dienen als Quelle für Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen. Ihre wichtigsten Bestandteile sind jedoch alle acht für den menschlichen Organismus essentiellen Aminosäuren und ein besonders hoher Anteil an gesundem Vitamin B, speziell Vitamin B1 und Vitamin B2. Damit gelten Hanfnüsse noch vor Fleisch und Milchprodukten als wichtigster Vitamin-B2-Lieferant. Eine Eigenschaft die sie vor allem für Vegetarier und Veganer zu einem essenziellen Baustein der täglichen Ernährung macht. Da Hanfnüsse von Natur aus keine Allergene enthalten sind sie außerdem auch eine hervorragende Alternative für Nuss-Allergiker.

Hanföl – Extrem reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren

Durch Kaltpressung von Hanfnüssen lässt sich aus ihnen ein sehr hochwertiges und wohlschmeckendes Speiseöl gewinnen. Vor allem wegen der darin enthaltenen mehrfach ungesättigten Fettsäuren (MUF) gilt dieses Hanfnussöl oder Hanfsamenöl als das ernährungsphysiologisch wertvollste aller Speiseöle. Denn für den menschlichen Organismus haben MUF eine ähnlich große Bedeutung wie Vitamine und Spurenelemente. Da unser Körper sie nicht selber herstellen kann, muss er MUF mit der Nahrung aufnehmen. Hanföl besitzt einen außergewöhnlich hohen MUF-Gehalt von ca. 80 %. Es ist damit das Speiseöl mit dem höchsten Gehalt überhaupt! Besonders auffällig ist dabei die klare Überlegenheit gegenüber Olivenöl und Rapsöl, die beide nur geringe MUF-Gehalte aufweisen (siehe Abbildung).

Allerdings ist es weniger der hohe Gesamtgehalt an MUF, der Hanföl so besonders wertvoll macht. Schließlich weisen andere Pflanzenöle wie z. B. Distelöl oder Sonnen­blumenöl fast ebenso hohe Gehalte auf. Was macht dann gerade Hanföl so einzigartig? Der Grund dafür liegt in unserer Evolution.

Prinzipiell lassen sich MUF in zwei verschiedene Gruppen unterteilen: Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Fast über die gesamte Menschheits­geschichte hinweg besaß die typische Ernährung unserer Vorfahren ein leichten Omega‑6-Überschuss von ca. 2:1 bis 4:1. Daran hat sich unser Organismus im Laufe der Evolution angepasst. Für den ernährungsphysiologischen Wert eines Speiseöls ist daher nicht der Gesamtgehalt an MUF ausschlaggebend, sondern das Omega‑6-zu-Omega-3-Fettsäure-Verhältnis!

Die Omega-3-Fettsäuren machen den Unterschied!

Ungünstigerweise ist der Omega‑6-Überschuss der typischen Ernährung in den westlichen Industrienationen während der letzten 150 Jahre stark angestiegen. In Deutschland beträgt er heute ca. 10:1 bis 20:1. Ursache dafür sind die stark veränderten Ernährungs-gewohnheiten. Der Schwerpunkt unserer heutigen Nahrung liegt auf Omega‑6-reichen Getreideprodukten sowie Fleisch- und Milchprodukten aus Mastbetrieben während Omega‑3-reiche Nahrungs­mittel wie Wild, Fisch, Pilze, Walnüsse und Sprossen heute eine wesentlich geringere Rolle spielen. Erschwerend hinzu kommt die massenhafte Verwendung von Omega‑6-reichen Pflanzenölen und Margarine in der Lebensmittelindustrie.

Da Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im unserem Organismus um die gleichen Stoffwechsel­wege konkurrieren, blockiert ein zu hoher Omega-6-Überschuss den Omega-3-Fettstoffwechsel und fördert entzündliche Prozesse im Körper. Zahlreiche medizinische Studien belegen, dass dies sehr negative Auswirkungen auf die Entstehung und den Verlauf zahlreicher chronischer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Rheuma oder Alzheimer hat.[1],[2] Beispielsweise erhöht der regelmäßige Konsum des extrem Omega-6-reichen Distelöls die Sterblichkeitsrate bei Herzpatienten.[3] Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE und die Weltgesundheitsorganisation WHO empfehlen deswegen, mit der täglichen Nahrung höchstens fünfmal so viel Omega-6- wie Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen.

Das einzige Speiseöl mit ernährungsphgysiologisch optimaler Zusammensetzung

Da Hanföl einen extrem hohen Omega-3-Gehalt besitzt (ca. 20 mal mehr als Olivenöl!) weist sein Fettsäurespektrum ein Omega-6-zu-Omega‑3-Verhältnis von 3:1 auf. Damit liegt es als einziges MUF-reiches Speiseöl überhaupt innerhalb des ernährungsphysiologisch optimalen Bereichs von 2:1 bis 4:1. Die meisten anderen MUF-reichen Speiseöle weisen dagegen einen viel zu hohen Omega-6-Überschuss auf. Insbesondere Sonnen­blumen­öl (ca. 125:1) und Distelöl (ca. 150:1) sollten deswegen weitestmöglich vom Speiseplan verbannt werden.

Dank seines einzigartigen Fettsäurespektrums ist Hanföl optimal geeignet, die DEG/WHO-Empfehlungen umzusetzen und das allgemeine Omega-3-Defizit in der Nahrung auszugleichen. Die Einnahme von nur zwei Esslöffeln am Tag reicht aus, um den Omega-3-Bedarf eines Erwachsenen vollständig zu decken! Der regelmäßige Konsum von Hanföl kann dadurch einen wichtigen Beitrag zur Prävention ernährungs­bedingter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderer chronischer Krankheiten leisten. Dies macht Hanföl zu einem perfekten Baustein unserer täglichen Ernährung!

duówell® DAS ÖL – Das kaltgepresste Bio Hanfnussöl der Gourmet-Klasse

Haben Sie Lust bekommen, Hanföl kennen zu lernen? Dann möchten wir Ihnen unser exquisites duówell® DAS ÖL, ein natives Biohanföl der höchsten Qualitätsstufe, ans Herz legen! DAS ÖL wird in einer biozertifizierten deutschen Ölmühle ausschließlich mit mechanischen Verfahren gewonnen. Nach der Trock­nung der naturbelassenen Hanfnüsse werden zunächst Blätter und unreife Samen her­aus­ge­fil­tert, um sie dann scho­nend einmal kalt zu pressen und das Öl letzt­lich unter Aus­schluss von Sau­er­stoff abzu­füllen. Dadurch behält DAS ÖL bei der Verarbeitung seine wertvollen Inhaltsstoffe.

Dank seines aromatischen, wunderbar nussigen Geschmacks ist DAS ÖL ideal für die kreative und ernährungsbewusste Gourmet-Küche geeignet. Sie können es genauso wie Olivenöl verwenden. Es eignet sich vorzüglich für die Zubereitung von kalten Speisen wie Salaten, mariniertem Gemüse, Quark, Pestos oder Dips. Es kann aber auch sehr gut zum Kochen, Dünsten und Verfeinern warmer Speisen verwendet werden. Zum Braten oder Frittieren sollte man DAS ÖL jedoch nicht verwenden, da sich die wertvollen Omega-3-Fettsäuren bei den dabei herrschen den hohen Temperaturen zersetzen können. Satt dessen sollte man es nach dem Bratvorgang zum Aromatisieren des Garguts zufügen.

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GloboVita zu Gast bei apotal.tv, hier unsere Präsentation:

 

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[1] Quelle: A.P. Simopoulos, Exp Biol Med 2008, 233:674–688.

[2] Quelle: E. Patterson et al., J Nutr Metab. 2012; Article ID 539426, 16 pages.

[3] Quelle: C. E. Ramsden et al., BMJ 2013; 346: e8707.